Pressemitteilung Geerkens

•Januar 14, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar
#### Pressemitteilung – Familienunternehmen Geerkens ####

 

 

 

Meine Damen und Herren – liebe Neger,
neu im bi.bra Verlag: Hermann Hesses Meisterwerk in einer Neuinterpreation: Der Steppenwulff. Die Story gewinnt eine tiefere Ebene, in diesem Buch ist es nicht die Bewusstwerdung der Selbstironie, die den Protagonisten heilt, sondern die Reflexion seiner Taten und die satirischen Äußerungen anderer, welche seine Leidenszeit beenden wird. Für Spannung sei dennoch genug gesorgt. Moodys bewertete die Story mit Bestnote. (Anm. Die spanische, italienische, griechische und vor allem die französische Übersetzung beurteilten die Experten von Moodys, in Übereinstimmung mit anderen Instituten, nicht annährend zu gut.) Das Buch ist für den Preis von 0,9 – 2,1% Zinsen im Handel erhältlich.
Egon Geerkens
(in keiner öffentlich Funktion, als Freund)

 

 

 

#### Ende der Mitteilung ####

Frau Merkel

•Januar 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

… hat wirklich gesagt: “Wer immer erst Betrachtung anstellt, das Negative sucht, die Sache nochmal Beiseite legt, wenn er nichts negatives findet und anschließend vielleicht nochmal guckt und nochmal überlegt, der hat in der Welt des 21 Jahrhunderts nichts verloren.”,

Klick hier! Tagesschau vom 29.01.2011

Gruß an Kant, schön dass er tot ist.

Ad Wikileaks

•Dezember 7, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

“Wenn es einen Menschen gäbe, der wagte, alles zu sagen, was er von dieser Welt gedacht hat, bliebe ihm kein Quadratmeter mehr, um sich darauf zu behaupten. (…) Wenn je ein Mensch wagen würde, alles, was er auf dem Herzen hat, auszusprechen, sein wirkliches Erlebnis, alles, was wirklich seine Wahrheit ist, niederzuschreiben, dann, glaube ich, ginge die Welt in Trümmer, würde in Stücke zersprengt, und kein Gott, kein Zufall, kein Wille könnte je wieder die Stücke, die Atome, die unzerstörbaren Elemente zusammensetzen, aus denen die Welt bestand.”
- Henry Miller, 1934 Aus dem Wendekreis des Krebses

Ein Text auf dem ich letztens mitten in einer Wikileaksdiskussion kam und über den es sich mal Nachzudenken lohnt. Bemerkenswert, nicht wahr?

Gesundheit.

•September 8, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Unser Herr Gesundheitsminister zeigte vor einigen Tagen seine Talente in Richtung Kabarett und, wir sind uns denke ich einig, die sind nicht grade von der Hand zu weisen. Leider findet man bei YOUTUBE nur diesen Ausschnitt:

… nicht übel. Nicht übel. …. nur dafür hat euch keiner gewählt!

Zukunftsmodell: Zivildienst, Ideen

•August 25, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Um das “Modell 4″, Guttenbergs Präferenz in Sachen Bundeswehrreform, auf den Parteitagen der Unionsparteien vertreten zu können, ist nun Frau Schröder gefragt einen geeigneten Vorschlag zur Zukunft des zivilen Dienstes zu präsentieren.

In Deutschland gibt es aktuell zwei “Wehrersatzdienste”: Den Zivildienst und das FSJ (Freiwilliges soziales Jahr, ggf. auch ökologisch, Denkmalpflege).

Im letzten Jahr leisteten ca. 90.000 junge Männer Zivildienst, ca. 35.000 Männer und Frauen leisteten ein FSJ. Der Zivildienst wird als Lerndienst verstanden und man lernt den Umgang mit Menschen (ca. 2/3 aller Zivis arbeiten direkt am Menschen). Beschäftigungsfelder sind bspw. Die Alten- und Krankenpflege (in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Ambulanzen etc.), Betreuungsdienste (Schwerbehinderten Betreuung, Betreuung von behinderten Kindern in Schulen / im Alltag), Fahrdienste (Essen auf Rädern, Arztfahrten, Transportdienste im Krankenhaus etc.), aber auch Hausmeistertätigkeiten, Gartenarbeit, Computerbetreuung kann zum Aufgabenbereich eines Zivildienstleistenden gehören.

Das FSJ deckt ebenfalls Arbeiten mit alten und kranken Menschen ab, daneben auch auch Dinge wie Jugendarbeit im Sport, in der Kirchengemeinde, im Theater, sowie in den Sonderformen “FÖJ”, “FJD” arbeiten in der Natur (Kartierung, Bestandserfassung etc.) oder Arbeiten in der Denkmalpflege. Des Weiteren sind auch Arbeiten im Ausland “weltwärts-Programm”, bspw. in der Entwicklungshilfe sehr gefragte Angebote.

Ein weiterer Unterschied ist die Finanzierung der Dienste: Der Zivildienst wird als Ersatzdienst zur Bundeswehr begriffen und hat daher die selbe Besoldung (staatlicherseits!) wie Rekruten der Bundeswehr, dagegen ist das FSJ ein als Ersatzdienst anerkannter Freiwilligendienst. FSJler werden von der Einrichtung bezahlt und vom Land bezuschusst, dabei ist der Lohn nicht vorgeschrieben – sie erhalten erfahrungsgemäß zwischen 150 – 300€ monatlich, bekommen aber während ihrer Zeit zusätzlich das (staatliche) Kindergeld. Kindergeld bekommen Zivildienstleistende in ihrer Dienstzeit nicht, allerdings wird die Bezugdauer nach § 32 Abs. 5 EStG bei abgeleisteten Zivildienst verlängert (also “hinten dran gehängt”).

Diese Dienste gilt es nun sinnvoll aufzuarbeiten, so dass sie
a.) attraktiv bleiben
b.) Perspektiven geben
c.) eine problemlose Rückführung in einen “Wehrersatzdienst” bieten, sollte die Wehrpflicht wiedereingesetzt werden (darauf legt Frau Schröder wert)

Zu allererst muss die Bereichsüberschneidung im Pflegesektor / Krankensektor ausbleiben. Ich halte es für sinnvoll diese Arbeiten im Folgenden dem Zivildienst zuzuordnen.

Der Zivildienst (9 – 12 Monate nach Ausschreibung der Dienststelle!)

Der Zivildienst umfasst weiterhin die Bereiche Alten- und Krankenpflege, Betreuungsdienste, Fahrdienste, Individuelle schwerbehinderten Betreuung und Rettungsdiensttätigkeiten. Er beginnt mit einem einsatzfeldbezogenem Lehrgang in dem typische Tätigkeiten vermittelt werden müssen. Der Zivildienst ist nun arbeitsmarktbezogen, d.h. Zivildienstleistende werden in den Beruf einbezogen und lernen Tätigkeiten selbstständig auszuführen (ausgenommen medizinische Eingriff, Medikamentengabe etc.). Der Zivildienst endet mit einem qualifizierten Arbeitszeugnis, welches als Praktikumsbescheinigung für verwandte Berufe anerkannt wird. (Beispielsweise kann ein Medizinstudent (ehm. Zivi im Krankenhaus) sein Zivildienstzeugnis als Praktikumsbescheinigung nutzen und hat so einen Vorteil gegenüber anderen.) Zivildienstleistende sollten weiter mit gut 500€ im Monat bezahlt werden, die Einrichtungen sollten aber einen etwas höheren Anteil als aktuell haben. Eine Pflegekraft erhält aktuell (seit Anfang des Monats) einen Mindestlohn von 8,50€ (west) / 7,50 (ost), wenn wir den Zivildienstleistenden als halbe Pflegekraft auffassten wären das immerhin 4€ / Stunde. Damit wäre der Zivildienstleistende bei 160 Arbeitsstunden bei einem Monatsgehalt von 640€.

Das Freiwillige Soziale Jahr (12 Monate)

Das FSJ bleibt auf die Dauer eines Jahres beschränkt und wird weiterhin von NGOs, Wohlfahrtsorganisationen und Vereinen angeboten. Das Finanzierungsmodell bleibt in Hand der Bundesländer und der Organisationen (etc.).

Schwerpunkt der Arbeit im FSJ sollte in Projektarbeiten liegen, hier für muss der FSJler eigenverantwortliche Pflichten übernehmen, Planen und Durchführen. Die Arbeit kann natürlich auch in einer Gruppe von FSJler oder Nicht-FSJlern durchgeführt werden. Am Ende des Freiwilligen Sozialen Jahrs steht ebenfalls ein ausführliches Dienstzeugnis, allerdings hat dieses keinen Anerkennungswert Berufen (das soll gewährleisten, dass das FSJ frei gestaltet werden kann). Die Bezahlung muss etwas aufgewertet werden und (im Idealfall) nahe am Zivildienst liegen.

Soweit meine Meinung – die wollte ich nur festgeschrieben haben, ehe die Bundesministerin ihre Pläne vorstellt, damit ich eine Vergleichsmöglichkeit habe. Sicher hat sie vor allem was die wirtschaftlichen Zusammenhänge betrifft bessere Hintergrundinformationen und ebenfalls bessere Leute, die sich damit beschäftigen. Interessant wird die inhaltliche Ausrichtung der / des Dienstes.

Wehrpflicht, mal wieder

•August 22, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute habe ich mal wieder etwas mehr Output, aber für einen Sonntag gibt es heute vorwiegend gute Neuigkeiten und ich habe – warum auch immer – auf einmal etwas Zeit zum Schreiben gefunden!

Mit Freude habe ich grade auf Spiegel Online diesen Artikel zur Zukunft der Wehrpflicht lesen dürfen. Angesichts dieser Vorzeichen freue ich mich besonders auf die Pressekonferenz unseres Verteidigungsministers morgen! Schön dass sich getraut wird dieses Streitthema anzufassen und konsequent zu Ende zu Denken!

Angeblicht plant der Minister eine Aussetzung der Wehrpflicht. (De facto wird dann niemand mehr eingezogen, es muss aber keine Grundgesetzänderung gemacht werden und sie kann mit einfacher Mehrheit jederzeit wieder eingesetzt werden, sollte es zu dem (eher unwahrscheinlichen) Fall einer Mobilmachung kommen.) Die Armee soll aber “effektiver” werden, ein nötiger Schritt, wenn man überlegt wieviele Soldaten im Grundwehrdienst ausgebildet werden und dass nur fünf Prozent derer später für Zwecke der Bundeswehr bereit stehen, sollte man sich wunder, wie ein solches Modell überhaupt Stand halten kann. Damit werden statt gezielt einzelne zu fördern pro Zeitsoldat über neun andere wirtschaftlich UMSONST (aber nicht kostenlos) ausgebildet!

Auch wenn nach einer aktuellen Schätzung der Bundeshaushalt durch eine solche Reform nicht entlastet würde, sollte man doch lieber auf wenige gut ausgerüstet und ausgebildete Spezialisten setzen, als ein Herr des Mittelmaßes. Schon seit längerem ist selbst die Lehrmeinung der BPB sich über “Neue Kriege” und “Asymetrische Bedrohungen” etc. im Klaren: “Anstelle offener Feldschlachten verwenden die Kriegsparteien Techniken des Guerilla- oder Partisanenkampfes.” Mao, Vietnam, Ruanda, Afghanistan und der Kongo zeigen oder zeigten wie wenig Schlagkraft große Armeen gegen örtliche, zivile (terroristische?) Gruppen haben.

Die Bundeswehr der Zukunft muss sich natürlich weiter aus “der Mitte der Gesellschaft” zusammenfinden, aber um effektiv zu werden müssen Anforderungsprofile geschaffen werden und durch gezielte Anreize (Auslanderfahrung, Verantwortung, Softskills etc.) den Beruf des Soldaten zu einem einer Ausbildung oder Lehre ähnlichen Stand verhelfen. Mit einer aufgeschlossenen, pflichtbewussten und (vor allem) aus freiem Willen agierenden Truppe kann eine deutlich bessere Ausbildung stattfinden und mit diesen Soldaten wäre man dann auch international Wettbewerbsfähig, wie es der Minister sich wünscht.

Die Möglichkeiten ziviler Ausbildungen bei der Bundeswehr sollten im kaufmännischen Bereich (aber auch bspw. als Koch, Friseur etc.) weitesgehend beibehalten bleiben. Für interessant halte ich es Arbeitslosen oder Studenten bei der Bundeswehr Jobs im Rahmen einer “geringfügigen Beschäftigung” anzubieten – bspw. Transportfahrten, Reinigung, Bürohilfen, Umzug, Verpacken, Kommissionieren etc. So schafft man einen permanenten Personalaustausch und verhindert die (gefürchtete) Schaffung einer Gesellschaft in der Gesellschaft. Die Jobs müssen allerdings frei sein von militärischer Ausbildung, sondern rein zweckorientiert ausgeschrieben werden.

Für den Zivildienst halte ich das französische Modell für sinnvoll – dazu folgende vergangende Posts:

  1. Sind Frauen gleicher und brauchen wir die Wehrpflich? – 27.07.09
  2. Staatsdienst light? – 17.05.10

… was die Leute interessiert.

•August 22, 2010 • 1 Kommentar

…. irgendwelche Fragen?

 
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